In memoriam: Keep on Karamel-Kayou von der Räuberburg

Keep on Karamel-Kayou von der Räuberburg
geb. 30.5.1999 gest. 14.9.2011
Vater: Styal Sky Master
Mutter: Sunbeam Gentle Beady born to be a robber

HD A1, ED frei/frei, PRA/RD/HC frei, WT, BHP, FW vorzgl. 

 

 

 

 

An einem wunderschönen Spätsommertag ist Kayou über die Regenbogenbrücke
gegangen. Die Wochen davor hatte sie viel Durchfall, Blutwerte ergaben
erhöhte Werte der Bauchspeicheldrüse. Trotz Medikamenten wurde es nicht
besser, Erbrechen kam dazu, die Medikamente blieben nicht drin.
Fresstage wechselten ab mit totaler Verweigerung. Sie baute immer mehr ab.
Ein Ultraschall ergab Vermutung auf einen Darmverschluss, (Tumor?),
aber eine OP in ihrem geschwächten Zustand war unmöglich.
Sie bekam die Nacht über Infusionen mit allem Möglichen und war daher tagsüber
relativ stabil. Wir haben sie morgens nach Hause geholt. Eine OP wollte
ich ihr nicht zumuten.
Den Tag über schlief sie viel, wollte auch wieder fressen und konnte das
Gefressene bei sich behalten. Hoffnung keimte auf... Gegen Abend wurde es
dann wieder schlechter.

Die TA kam gegen 19 Uhr, sie bestätigte unsere Vermutung, dass Kayou nur
noch durch die Infusion einen einigermaßen guten Tag gehabt hatte. Wir haben
gemeinsam entschieden, dass wir sie gehen lassen, in Würde, zu Hause und in
meinen Armen. Man muss nicht warten, bis es einem Hund elend geht, um ein
Alibi zu haben für die Entscheidung. Es war ein friedliches Gehen. Sie ist
ohne Widerstand eingeschlafen. Es ist gut, wenn es zu Hause geschieht. Wir
haben auch ihrer Seele Zeit gegeben zu gehen.

Kayou wurde 12 Jahre und 3 Monate alt. Sie war immer ein souveräner und
unabhängiger Hund und Gebrechlichkeit und Siechtum passten nicht zu ihr. Es
war ihr sichtlich unangenehm, wenn sie sich mit Durchfallkot beschmutzt
hatte. Sie war kein Hund für einen langen Pflegefall.

Ich bin in ihren letzten Stunden immer wieder bei ihr gesessen, habe sie gefragt und sie war
einig damit, würdevoll, ohne OP-Narben und ohne Schmerzen gehen zu dürfen.

Altes Mädchen, wir wünschen dir eine gute Reise. Du fehlst uns schon jetzt,
dein Platz ist leer unten im Flur (Treppen konnte sie nicht mehr so gut
gehen in den letzten Wochen). Du siehst immer noch so lebendig aus, aber du
atmest nicht mehr. Du hast mich durch schwierige Lebensabschnitte begleitet.
12 Jahre sind eine lange Zeit. Ich kann noch nicht so ganz begreifen, dass
sie nun zu Ende sind....

 

 

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